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Patienten empfehlen die Klinik Taufkirchen (Vils) weiter

 

Vier von fünf Patienten der Klinik Taufkirchen (Vils) empfehlen das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie weiter. Dieses positive Ergebnis stammt aus der Patientenbefragung vom Oktober 2010.

Das Isar-Amper-Klinikum, Klinik Taufkirchen, befragt Patienten der Allgemeinpsychiatrie seit 2007 zwei Mal pro Jahr mit einem fünfseitigen Fragebogen. Die erhaltenen Rückmeldungen werden jeweils ausgewertet, analysiert und bei Bedarf werden Verbesserungsmaßnahmen initiiert. Die Antworten der Patienten sind durchaus aussagekräftig, beteiligen sich doch regelmäßig weit über 100 Patienten an der Umfrage.

Im Oktober 2010 lag die Rücklaufquote bei 61,6 Prozent (114 ausgefüllte Bögen bei 185 stationär behandelten Patienten am Stichtag). Die Frage „würden Sie unsere Klinik weiterempfehlen?“ wurde dabei zu 81 Prozent bejaht. Eine Quote die „nicht selbstverständlich“ ist, betont Professor Mattias Dose, Ärztlicher Direktor der Klinik, schließlich „befinden sich in der Klinik immer auch Patienten, die gegen ihren Willen untergebracht sind“. Einen besonderen Wert legt die Klinik auf den respektvollen Umgang mit den Patienten. Umso erfreulicher die Rückmeldungen: 92 Prozent der Patienten empfinden sich von den Ärzten „respektvoll und höflich“ behandelt, bei der Berufsgruppe der Pflege liegt die Zustimmungsquote hier bei 90 Prozent.

Nachholbedarf gibt es im Bereich der Zimmereinrichtung: nur drei von fünf Patienten sind damit zufrieden. Hier wird sich die Klinik verbessern: Mitte des Jahres (nach dem Bezug des Neubaues der Forensik) wird eine bislang als „Ausweichstation“ für forensisch untergebrachte Patientinnen genutzte Station neu renoviert und möbliert und danach der Klinik wieder für die Nutzung zur Verfügung stehen. Dadurch wird sich auch die Überbelegung einzelner Stationen deutlich bessern, weil der Klinik dann wieder neun statt bisher acht Stationen zur Verfügung stehen werden.

Neben der Allgemeinpsychiatrie mit ihren Bereichen Akutpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Sucht und Gerontopsychiatrie wurden im Oktober 2010 auch die Patientinnen der Forensik befragt. Hier fielen die Ergebnisse erwartungsgemäß nicht so gut aus, sind doch die Patientinnen vom Gericht untergebracht und in der Regel mehrere Jahre in Behandlung. Auffallend, aber nicht überraschend, war die negative Bewertung der Unterbringungssituation. Nicht einmal ein Drittel der Forensik-Patientinnen ist damit derzeit zufrieden - angesichts der Überbelegung und damit einhergehender Probleme ein auch für die Klinikleitung nachvollziehbares Ergebnis. Hier erwartet sich die Klinik künftig bessere Ergebnisse, da voraussichtlich im April der Neubau der Frauenforensik bezogen und die Unterbringungssituation sich dadurch deutlich entspannen wird.

 

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