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Drogenfreie, sichere Forensik in Taufkirchen

Andreas Reilich, Polizeiinspektion Dorfen, Günter Bichlmaier, Sicherheitsbeauftragter der forensischen Abteilung, Diensthundeführerin Anita Marhoffer, OED (Polizei-präsidium Oberbayern Nord, Operative Ergänzungsdienste) Erding, Christof Poller, Polizeiinspektion Dorfen, im Vordergrund: (Drogen-) Hund „Filou“.

Taufkirchen (Vils), 23.9.2011

Fünf Monate lang ist er nun bezogen – der Forensik-Neubau im kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils). „Nach einigen Anfangsschwierigkeiten vor allem technischer Natur stimmen die Abläufe mittlerweile einwandfrei“ so der ärztliche Direktor Prof. Dr. Matthias Dose. „Nachbesserungen bezüglich Schall- und Sichtschutz in dem hellhörigen und –sichtigen Gebäude sind gerade in Planung. Nach deren Abschluss dürfte dann aber (was von besuchenden Forensikmitarbeitern anderer Einrichtungen immer wieder festgestellt wird) ein Stand erreicht sein, der auf dem neuesten Stand ist.

Über alledem wurde und wird aber nicht vergessen, weiterhin für die notwendige Sicherheit und Ordnung bei der Durchführung des Maßregelvollzuges zu sorgen. Dazu gehört es, durch stichprobenartige, unangemeldete Kontrollen auf den Stationen sicherzustellen, dass sich keine unerlaubten und gefährlichen Gegenstände oder Stoffe (Alkohol und Drogen) im Besitz der Patientinnen oder auf den Stationen befinden. Keine leichte Aufgabe, da einerseits durch Besuche von außen und (bei entsprechender „Lockerungsstufe“) Ausgängen der Patientinnen der Kontakt zur „Außenwelt“ gefördert werden soll, der aber auch ein „Einfallstor“ für alles mögliche Unerlaubte sein kann.

Um für entsprechende Sicherheit zu sorgen, führt die Klinik Taufkirchen (neben anderen Maßnahmen) seit vielen Jahren immer wieder in bewährter Zusammenarbeit mit Beamten der Dorfener Polizei unter Beteiligung von „Drogensuchhunden“ Überprüfungen einzelner Bereiche der Forensik durch. Am Donnerstag, 8.9.2011 „traf“ es eine Station des seit Frühjahr bezogenen Neubaus.

Sämtliche Patientinnen der Station wurden einzeln überprüft (einschließlich Testuntersuchungen auf Alkohol- und Drogenrückstände), während gleichzeitig sämtliche Patientenzimmer und Gemeinschaftsräume der Station nach Alkohol, Drogen und „gefährlichen Gegenständen“ durchsucht wurden.

Ergebnis: alle Patientinnen waren zum Untersuchungszeitpunkt „clean“, d.h. ohne Anzeichen eines zurückliegenden Alkohol- oder Drogenkonsums. Auch die Raum- und Zimmerdurchsuchungen ergaben – bis auf einige (ungefährliche) Gegenstände, die aber laut Stationsordnung nicht erlaubt sind (z.B. mp-3-player) – keine Beanstandungen. „Nichts gefunden“ lautete daher das Fazit von Stationsleiter Günter Badura.

Für Professor Dr. Dose ein Grund, die Therapiemotivation und –mitarbeit der Forensik-Patientinnen, die offensichtlich erfolgreiche therapeutische Arbeit aller beteiligten Mitarbeiter/innen und die seit Jahren bewährte, hervorragende Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion (PI) Dorfen zu loben.

 

Henner Lüttecke
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
kbo-Isar-Amper-Klinikum
Vockestr. 72
85540 Haar
Tel: 089 4562-2822
Fax: 089 4562-2960
Mail: oeffentlichkeitsarbeit@iak-kmo.de

 

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