Konzern    Übersicht    Drucken    Schriftgröße
Suche

Sie sind hier  Presse  Pressemitteilungen  Gelungene Re-Zertifizierung

Erfreut über das Ergebnis der Visitation im kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils): Von links: Martin Heimkreiter, Verwaltungsleiter; Günther Badura, Stationsleitung; Angelika Ha-cker, Qualitätsmanagement; Peter Badura, Stationsleitung; Gabriele Spies-Koch, pflegeri-sche Visitorin; Franz Lex, Verwaltungskoordinator; Monika Vilz, ökonomische Visitorin; Prof. Dr. Dr. Martin Härter, ärztlicher Visitor; Hermann Schmid, Pflegedirektor; Günter Bichlmaier, Qualitätsmanagement; Harald Auner, Visitationsbegleiter

kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) zum dritten Mal seit 2005 erfolgreich zertifiziert

Drei spannende Tage erlebten die Mitarbeiter des kbo-Isar-Amper-Klinikums Taufkirchen (Vils) vom 5. bis 7. Oktober. Drei Visitoren (je aus dem ärztlichen, pflegerischen und kaufmännischen Bereich), begleitet von einem „Visitationsbegleiter“ prüften das Klinikum auf „Herz und Nieren“. Am Ende konnten die Visitoren berichten, dass sie die erneute  Erteilung des „KTQ-Qualitätszertifikats“ befürworten werden. „KTQ“ - das steht für „Kooperation für Transparenz und Qualität“ und stellt neben z.B. der Zertifizierung nach „DIN-ISO“ eine explizit auf die Belange von Kliniken und Patienten bezogene Methode des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung dar.

An den drei Visitationstagen fanden fünf „kollegiale Dialoge“ zu den Themen „Mitarbeiterorientierung“, „Sicherheit im Krankenhaus“, „Informations- und Kommunikationswesen“, „Krankenhausführung“ und „Qualitätsmanagement“ statt, an denen etwa fünfzig Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen des Klinikums beteiligt waren. Die „Patientenorientierung“, als im Rahmen von „KTQ“ wichtigstes Thema, wurde bei zahlreichen Begehungen auf den Stationen und bei den jeweiligen Einrichtungen (Küche, Werkstätten, Lagerräume, Labor etc) überprüft. Daran waren über einhundert Mitarbeiter/innen aller Berufsgruppen beteiligt, die eingehend nach therapeutischen Prozessen und der Kenntnis und Einhaltung von Strukturen, Abläufen und Regelungen befragt wurden. Neben sechs Stationen in der Allgemeinpsychiatrie wurden dabei auch erstmals der Neubau der forensischen Abteilung und die Tagesklinik in Freising (eröffnet im November 2010) „begangen“. Kurzbegehungen fanden außerdem in der Küche, der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege, dem Archiv, im Labor sowie für EKG und EEG statt.

Dabei zeigten sich die Visitoren aus dem ärztlichen (Prof. Dr. Dr. Martin Härter, Hamburg), pflegerischen (Gabriele Spies-Koch, Dortmund) und ökonomischen Bereich (Monika Vilz, Remagen) beeindruckt vom „Ineinandergreifen“ der verschiedenen Arbeitsabläufe unseres psychiatrischen Fachkrankenhauses. Gelobt wurde von den „Visitoren“) vor allem die Freundlichkeit und Offenheit aller Befragten. Als Visitationsbegleiter sorgte Harald Auner (lga-intercert, Fürth) dafür, dass sämtliche vorgeschriebenen Formalitäten des Zertifizierungsvorganges eingehalten wurden.

Eine Zertifizierung bedeutet, dass die Klinik für die nächsten drei Jahre stolz ihr „Qualitätssiegel“ präsentieren darf. Noch wichtiger aber ist es für das Klinikum, im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses auch die Punkte aufzugreifen, zu denen die Visitoren auf Verbesserungspotentiale hingewiesen haben.

„Qualitätssicherung ist an unserer Klinik keine „aufgesetzte“ Veranstaltung der Krankenhausleitung. Auf Grund der eng mit der Klinikleitung zusammenarbeitenden Qualitätsbeauftragten Günter Bichlmaier und Angelica Hacker, die es seit vielen Jahren verstehen, die Mitarbeiter/innen bei dem Bemühen um Qualitätsverbesserungen einzubeziehen und „mitzunehmen“ – ist „Qualität“ eine vom Ideenreichtum der Mitarbeiter/innen und zahlreichen Initiativen in Form von Arbeitsgruppen und „Qualitätszirkeln“ getragene kontinuierliche gemeinsame Anstrengung, die sich ganz konkret in guten Ergebnissen bei Patienten- und Mitarbeiterbefragungen niederschlägt“. Mit diesen Worten sprach der ärztliche Direktor Prof. Matthias Dose im Namen der Krankenhausleitung allen Beteiligten an der erfolgreichen Re-Zertifizierung Dank und Anerkennung aus. Er rief gleichzeitig dazu auf, sich jetzt nicht für die nächsten drei Jahre auf den Lorbeeren der Re-Zertifizierung auszuruhen, sondern die aufgezeigten Verbesserungspotentiale aufzugreifen und die gemeinsame Arbeit für die Patienten kontinuierlich zu verbessern. „Eine starke Mannschaftsleistung“ hieß es in einer Nachricht der Krankenhausleitung an die Mitarbeiter/innen nach Bekanntgabe des positiven Ergebnis zum Abschluss der Zertifizierung.

 

Startseite